Geschichtlicher Zeitüberblick
Die Bauten entstanden in den Jahren 1969 bis 1970. Am 18. Oktober 1970 wurde die Schönstattkapelle durch Weihbischof Dr. Max Georg von Twickel eingeweiht.
Näheres zum Erwerb des Geländes:
Die Schönstattbewegung des Oldenburger Landes (Teilgemeinschaft des internationalen Schönstattwerkes) suchte ein Gelände, um Kapelle und Tagungshaus zu errichten. Nachdem in der Gegend von Wilhelmshaven, Neuenkirchen und auch Wildeshausen vergeblich Umschau gehalten wurde, machte ein Makler aus Visbek auf das Gelände in Endel aufmerksam, das dann durch Pfarrer Heinrich Enneking*erworben wurde. Eigentümer war ursprünglich Bauer Busse, Endel.
Wenig Startkapital stand zur Verfügung. Mit der Zeit konnte jedoch Parzelle um Parzelle erworben werden mit Hilfe der Mitglieder der Schönstattbewegung.
Bei dem ca. 7 ha großen Gelände, das auch Wald einschließt, handelt es sich um ein geschichtsträchtiges Stück Erde.
4.500 Jahre alte Kultstätten und Erdhügelgräber befinden sich hier in der Visbeker Gegend, etliche davon auch auf dem Gelände rund um Haus Marienstein. Die Hügel sind heute noch gut zu sehen. Das Gelände steht inzwischen – wie manches andere in Endel – unter Natur- und Denkmalschutz.
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*Geb. am 5.7.1914 in Oldorf bei Damme; zum Priester geweiht am 23.9.1939; verstorben am 9.3.1998. Von 1978 bis zu seinem Tod geistlicher Leiter von Haus Marienstein, Visbek-Endel.
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